|
ORTHOMOLEKULARE MEDIZIN
Es gibt ca. 45 verschiedene essentielle Nährstoffe. Sie sind
für den Körper und seine Stoffwechselaktivitäten unbedingt
notwendig und müssen über die Nahrung oder Supplemente
(Nahrungsergänzung) zugeführt werden.
Zu den Mikronährstoffen gehören Vitamine, Mineralstoffe und
Spurenelemente. Sie werden in der Orthomolekularen Medizin
eingesetzt.
«Orthomolekulare Therapie dient der Erhaltung der Gesundheit und
der Behandlung von Krankheiten indem Konzentrationen körpereigener
und für die Gesundheit wichtiger Substanzen verändert werden.»
(nach Linus Pauling, Begründer der orthomolekularen Medizin)
Bei dieser Therapieform werden Nährstoffmangelzustände mit den
fehlenden Nährstoffen behandelt. Auch die Schulmedizin verabreicht
z.B. bei Eisenmangel ein Eisenpräparat, bei Osteoporose Vitamin D
und bei Wadenkrämpfen Magnesium.
Darüber hinaus gibt es aber noch eine Fülle weiterer
Therapieoptionen auf dem Gebiet der Nährstoffsubstitution.
Mögliche Einsatzgebiete sind: -
Hyperaktivität, Konzentrationsstörungen
- Schmerzen in Gelenken und Muskeln
- Burn out, Erschöpfung, Müdigkeit, Schlafstörungen
- verminderte Leistungsfähigkeit
- Haarausfall, Haar- bzw. Nagelwachstumsstörungen, früh
ergrauendes Haar
- Hautprobleme (trockene Haut, Altersflecken, Akne, Psoriasis,
Neurodermitis,
Cellulite)
- unterstützend bei verschiedenen Augenerkrankungen
- Zahnfleischprobleme, Aphten
- Erkrankungen des Verdauungstraktes
(Verstopfung, Sodbrennen, Magenprobleme, Leber/Galleprobleme, Blähungen,
Reizdarm)
- Herz- und Gefässerkrankungen
- vermehrt Lust auf Süssigkeiten bzw. Kohlenhydrate
- Immunsystem – Stärkung und Regulierung
(Erkältungen, Herpes simplex, Candida, Autoimmunerkrankungen, chron.
Infekte)
- Allergien, Heuschnupfen
- Unterstützung bei Übergewicht
- Stress, Angst, nervliche Anspannung und Depression
- Menstruationsbeschwerden
- Fertilitätsstörungen
- Regulierung des Säure-Basen-Haushaltes
- Schadstoffbelastungen Mögliche Ursachen
von Nährstoffdefiziten: - Nikotin-, Kaffee-,
Alkoholkonsum
- Medikamenteneinnahme
- Schadstoffablagerungen im Körper
- Leistungssport
- einseitige Ernährung oder Fehlernährung (Fast food, hoher
Zuckerkonsum etc.)
- Verlust von Nährstoffen durch Kochen, chemische Konservierung,
Büchsennahrung
- geringere Nährstoffgehalte in der Nahrung durch ausgelaugte
Böden und
sauren Regen
- erhöhter Konsum von Lebensmittelzusatzstoffen
(Farbstoffe, Aromastoffe, Geschmacksverstärker)
Der Nährstoffbedarf ist erhöht: -
in der Schwangerschaft und Stillzeit
- im Wachstum (Kinder und Jugendliche)
- nach schweren Krankheiten
- im Alter
- bei starken körperlichen und psychischen Belastungen Eine
Haar-Mineral-Analyse kann
Aufschluss geben über den Mineralstoff- und
Spurenelemente-Haushalt, aber auch über eine mögliche Belastung
mit toxischen Metallen.
© Andrea Peters | Das Vervielfältigen und kopieren der Texte ist
nicht erlaubt.
|